Montag, 1. Juni 2015

Vertrauen-Respekt-Liebe

Indieklassiker knüpfen mit allen SocialMedia-Aktiviäten drei wichtige Verbindungen (habe da mal ein paar scheußliche Denglischausdrücke erfunden):

M2E
Musiker zu Einkäufer, wobei ich hier bewußt nicht nur Veranstalter sage: Auch Journalisten, Blogger, Kritiker, jegliche Interviewpartner und Autoren überprüfen uns im Netz, hier gilt es also seriös und zuverlässig die eigene Arbeit darzustellen und auch zu zeigen, daß man als Musiker "seinen Anteil" tut. Wir sind ein Team mit allen, die uns engagieren, interviewen oder über uns schreiben, Stichwort: Vertrauen!

M2K
Musiker zu Kollegen: Niemals zu unterschätzen ist die meinungsbildende Kraft von Kollegen. Im "Flurfunk" werden Empfehlungen für Engagements,Lehrstellen etc. ausgesprochen, Schüler können die eigenen Aufnahmen oder Konzerte ans Herz gelegt werden, in der Gitarrenszene sind viele Kollegen auch Veranstalter, oft sind mehr oder weniger sichtbar Kollegen auch die Entscheider im Hintergrund für Konzertreihen. Selbstüberschätzung, Egospam und die anderen abwertendes Verhalten sind da die ultimativen Fehler in der Selbstdarstellung im Netz. Man möchte mit Respekt behandelt werden, also sollte man sich selbst so verhalten.  Ich persönlich schreibe auch gerne über die Arbeit von Kollegen- und denke dabei komplett konkurrenzfrei und ganz langfristig als "Team Klassische Musik", Stichwort: Respekt!

M2F
Musiker zu Fans: Was wären wir ohne unsere Fans??? Damals vor diesem Internet war es kaum möglich, eine Fanbase aufzubauen, bevor man nicht dank M2E und M2K sichtbar war, heute sind Karrieren möglich, die im Internet starten oder davon massiv gepusht werden. Hier sollte man also jede Interaktion wertschätzen und nie vergessen, daß die Menschen dort hinter den Bildschirmen diejenigen sind, die dank ihrer Liebe zur Musik unsere professionelle Leben möglich machen.
Stichwort: Liebe!

Also eine kleine Anregung beim Posten egal wo im Netz:
Seid Ihr Euch bewußt, wann Ihr was für welche Zielgruppe schreibt?